Tapetenwerkfest 20.0: Selbstüberwachung mit Franz Rosenberger

Das Relativ Kollektiv will deine Daten! Zum Tapetenwerkfest 20.0 zeigen wir die Arbeit Nikki des Leipziger Künstlers Franz Rosenberger. Der Besucher füttert den Apparat mit Sprache. Statt zu speichern, spuckt Nikki die Information sofort wieder aus. Die Transformation von gesprochener Sprache zu Text passiert automatisch. Die Kontrolle über die erzeugten Daten bleibt bei dir. Du verschwindest nicht als Zahlenkette in den Tiefen einer Datenbank. Dein Beitrag wird gewürdigt, er wird Teil der Ausstellung. Nikki ist eine Anti-These zum Trend der automatisierten Selbstüberwachung.

Nikki wird in unseren Räumlichkeiten im Tapetenwerk Haus K EG-04 vom 16.09.16 bis 18.09.16 zum Tapetenwerkfest 20.0 und -rundgang gezeigt.

Dokumentation „Freiheit, Freiheit, Wirklichkeit.“ ab sofort Online

Ein Jahr haben wir an unserer Dokumentation „Freiheit, Freiheit, Wirklichkeit.“ gearbeitet und ein weiteres Jahr haben wir geschaut wie und wo wir den Film unterbringen können. Über diesen Zeitraum hat sich für uns gezeigt, dass der Film online am besten aufgehoben ist und uns dazu entschieden, ihn für alle frei zugänglich zu machen. Diesen Schritt gehen wir sehr gern, auch um zu zeigen, dass wir mit unserer Arbeit in ähnlich prekären Lebenssituationen unterwegs sind, wie die von uns begleiteten Musiker. Um so wichtiger ist es für uns und unsere Arbeit, dass Ihr das Video teilt. Denn ab diesem Punkt besteht unsere Bezahlung nur noch aus Wertschätzung in Form von plays, likes, comments und shares.

Wir sind voller Liebe für jede Unterstützung.

Alle filmrelevanten Infos im Folgenden:

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Die Dokumentation zum Fuchsbau Festival

Im Jahr 2015 hatte uns das Fuchsbau Festival eingeladen um unsere Dokumentation „Freiheit, Freiheit, Wirklichkeit.“ im Rahmen des Festivals zu zeigen. In diesem Zuge kam die Anfrage, eine Dokumentation über den Fuchsbau zu drehen. Da wir das Festival sehr spannend finden und Lust hatten auf einen kollektiven Ausflug, haben wir uns auf den Weg gemacht.

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Familienfest im Hause Twerk.

Zum Tapenwerkfest 19 vom 29.04. bis 01.05., gibts im Hause Twerk (Relativ Kollektiv, Ketzerpop Art Collective, FrohFroh & Freunde) viele kleine Leckereien! Wir freuen uns auf euch.

— Samstag 30.04., 19.00: Arpen & Noah Punkt, LIVE —

Arpen spielt mit noah punkt für uns akustisch. Angesichts des ungeheuren Outputs und der unzähligen Projekte, an denen der Songwriter, Komponist und Produzent in den letzten Jahren mitgewirkt hat, ist es mehr als erstaunlich, dass sein Solo-Debüt erst in diesem Oktober erscheinen wird. Wir freuen uns auf ein Preview.

— Freitag 29.04., 20.00: Craig Device & Apollo Static —

Craig Device zeigt einige seiner Experimente zwischen Electronica und Ambient, Apollo Static spielt dazu ein paar seiner Lieblingsplatten aus Kasachstan, Österreich und der Lombardei.

https://soundcloud.com/craig-device
https://soundcloud.com/apollostatic

— Samstag & Sonntag 30.04. & 10.05., 13.00: Druckmaschine mit Alessandra Donnarumma & Konstantin Feig —

Alessandra und Konstantin probieren verschiedene Drucktechniken aus. Ihr dürft zugucken, nachfragen & die Ergebnisse gleich mitnehmen.

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Freier Eintritt.

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Foto: http//ghettoorgel.tumblr.com

Faxen aus dem Dschungel: Encryption

Encryption

Rolf arbeitet als IT security manager bei einer großen Firma. Seine Aufgabe besteht darin, das interne Netzwerk gegen Angriffe von Außen zu schützen. Rolf hat sich dafür ein sehr langes Passwort ausgedacht. Die meiste Zeit verbringt er damit, das Passwort noch sicherer zu machen.

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www.charlottebroecker.de

Faxen aus dem Dschungel: Gehege

Gehege

Im Grunde ist die Zukunft doch wie ein Zoo, denkt Astrid. Die Wölfe sind schwer zu entdecken und ein bisschen huschig. Delphine dagegen sind sehr stabil. Sie nehmen immer wieder Anlauf und versuchen an Bälle zu gelangen, die meist ein bisschen zu hoch hängen. Danach kriegen sie Fisch. Man weiß nicht, was Seekühe eigentlich essen. Sie schlafen viel. Ein Bär liegt apathisch unter dem LKW-Reifen und fragt sich, wer hier eigentlich das Spielzeug ist. Seine Jugend war ereignislos. Astrid ist fünfzehn und möchte Tierpflegerin werden.

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Hinter den Kulissen der Leipziger Electronic-Szene mit frohfroh

Als wir vor anderthalb Jahren die Landgang-Serie über das Label analogsoul starteten, betraten wir in unserer Arbeit Neuland. In der folgenden Zeit entstand unsere erste längere Dokumentation: „Freiheit, Freiheit, Wirklichkeit.“ Nun stehen neue Projekte an. Vor einiger Zeit überraschte uns Jens vom Leipziger Blog frohfroh mit der Frage, ob wir im Zuge eines Blog-Relaunch Lust hätten, eine Videoserie über die Akteure der elektronische Musikszene in Leipzig zu drehen. Haben wir.

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relativ kollektiv zu Besuch bei AS SLOW AS POSSIBLE – NEW YORK CITY SOUNDS 2

Vor nicht ganz einem Jahr waren wir das erste mal hier, in der Philippuskirche in Leipzig. Damals wurden wir zur Generalprobe des ersten New York City Sounds eingeladen. Mit gefühlt etwas zu vielen Freunden im Gepäck konnten wir dem faszinierenden Klang von Avantgarde-Musik gemischt mit populären Songs während eines sehr intimen Moments beiwohnen. Einen Tag später, zur Aufführung, kamen 500 Besucher und ließen diese Konzertreihe zu etwas Einzigartigem in Leipzig entstehen.

Bei dem Projekt „New York City Sounds“ ging es Daniel Beilschmidt und Arpen vor allem um das Zelebrieren von Musikstücken, die durch den Umgang mit Zeit und Sound eine Verbindung schaffen. Dabei gab die Parallele des Örtlichen um New York und der gemeinsame Zeitraum, in dem die Kompositionen entstanden, den Rahmen vor. Für die Initiatoren war es die Hauptmotivation, den Trugschluss auszuräumen, die ausgewählten Stücke getrennt voneinander zu behandeln, nur weil diese sich stilistisch voneinander unterscheiden. Die komplett gefüllte Kirche aus dem letzten Jahr bewies, das sich die heutige Generation von Konzertgängern nicht mehr nur auf klassische Musik im Kammermusikgewand und Rock/Pop-Konzerten in großen Konzert- und Club-Sälen beschränken lässt. Es war also an der Zeit das Konzept auszuweiten und mit der hochgestellten Zwei weiterzudenken.

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